{"id":117466,"date":"2026-10-05T11:57:06","date_gmt":"2026-10-05T07:57:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oxsea.com\/tauchkompressor-12v-boot\/"},"modified":"2026-10-05T11:57:06","modified_gmt":"2026-10-05T07:57:06","slug":"tauchkompressor-12v-boot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/tauchkompressor-12v-boot\/","title":{"rendered":"Tauchkompressor 12V an Bord: die Mini-Tauchflasche an der Bootsbatterie f\u00fcllen"},"content":{"rendered":"<style>.ox-guide{max-width:860px;margin:0 auto;font-size:17px;line-height:1.75;color:#2b2b2b}.ox-guide p,.ox-guide li,.ox-guide td,.ox-guide th{color:#2b2b2b!important}.ox-guide h2,.ox-guide h3{color:#111!important;line-height:1.25;margin-top:1.6em}.ox-guide a{color:#111!important;text-decoration:underline}.ox-guide table{width:100%;border-collapse:collapse;font-size:15px;line-height:1.5;margin:18px 0}.ox-guide th{background:#111;color:#fff!important;text-align:left;padding:10px}.ox-guide td{padding:10px;border-bottom:1px solid #e5e5e5}.ox-guide .ox-table{overflow-x:auto;-webkit-overflow-scrolling:touch}.ox-guide ul,.ox-guide ol{padding-left:1.3em}<\/style>\n<div class=\"ox-guide\">\n<p>Ja, ein 12-V-Tauchkompressor f\u00fcllt eine Mini-Tauchflasche an Bord, direkt an der Bootsbatterie. Mit dem <a href=\"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/boutique\/alle-produkte\/einzelprodukte\/minikompressor-12v\/\">OXSEA Minikompressor 12 V \/ 220 V<\/a> rechnen Sie mit etwa 12 Minuten f\u00fcr eine 0,5-l-Flasche und etwa 20 Minuten f\u00fcr eine 1-l-Flasche. Die Batterie verkraftet das gut, wenn drei Bedingungen erf\u00fcllt sind: Sie schlie\u00dfen das Ger\u00e4t an die Verbraucherbatterie an und nie an die Starterbatterie, Sie wissen, wie viele Amperestunden jede F\u00fcllung kostet, und Sie laden die Batterie gleich danach wieder voll.<\/p>\n<p>Bleibt die Luft. Was der Kompressor an Deck ansaugt, atmen Sie unter dem Rumpf ein. Wo das Ger\u00e4t steht und ob der Motor beim F\u00fcllen l\u00e4uft, z\u00e4hlt deshalb genauso viel wie die Verkabelung.<\/p>\n<h2>Was ein 12-V-Tauchkompressor leisten kann<\/h2>\n<p>Eine Tauchflasche wird auf 200 bar gef\u00fcllt. Eine Luftpumpe f\u00fcr Reifen oder Schlauchboote arbeitet mit wenigen bar, ein Werkstattkompressor schaltet bei etwa zehn ab. Keiner von beiden erreicht den n\u00f6tigen Druck, und keiner ist daf\u00fcr gebaut, Atemluft zu liefern. Sie brauchen einen Hochdruckkompressor, der f\u00fcr diesen Zweck konstruiert ist, mit eigenen Filtern.<\/p>\n<p>Der OXSEA Minikompressor geh\u00f6rt in diese Kategorie. Er l\u00e4uft mit 12 V an einer Batterie oder mit 220 V am Stromnetz. Er f\u00fcllt alle drei Flaschen der Reihe, jede mit 200 bar Betriebsdruck: OX500 und OX500Plus (0,5 l) in rund 12 Minuten, die OX1000 (1 l) in rund 20 Minuten. Ohne gro\u00dfe Tauchflasche an Bord ist er die einzige M\u00f6glichkeit, die OX1000 zu f\u00fcllen, denn die Handpumpe eignet sich nur f\u00fcr 0,5-l-Flaschen.<\/p>\n<p>Eine 0,5-l-Flasche reicht f\u00fcr bis zu 8 Minuten unter Wasser, eine 1-l-Flasche f\u00fcr etwa 15 Minuten. Diese Zeiten h\u00e4ngen von Ihrer Atmung, der Tiefe und der Anstrengung ab. Einen Propeller freizuschneiden oder das Unterwasserschiff abzukratzen erfordert oft mehrere Abstiege und damit mehrere F\u00fcllungen am selben Tag. Genau dann kommt es auf die Batterie an.<\/p>\n<div class=\"ox-table\">\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Wo Sie sind<\/th>\n<th>Stromquelle<\/th>\n<th>Worauf Sie achten<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Hafen, an der Landstroms\u00e4ule<\/td>\n<td>220 V aus dem Netz<\/td>\n<td>Die Batterie wird nicht belastet. Achten Sie auf die Abgase der Nachbarboote.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Vor Anker<\/td>\n<td>12 V, Verbraucherbatterie<\/td>\n<td>Die entnommenen Amperestunden. Motor aus, solange gef\u00fcllt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>An Land, neben dem Auto<\/td>\n<td>12 V, Fahrzeugbatterie<\/td>\n<td>Motor aus. Ein oder zwei F\u00fcllungen, danach eine Runde fahren, damit die Batterie nachl\u00e4dt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Auf einem Boot ohne Batterie<\/td>\n<td>Handpumpe, nur f\u00fcr 0,5-l-Flaschen<\/td>\n<td>Rund 20 Minuten Pumpen pro Flasche.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2>Verbraucherbatterie oder Starterbatterie<\/h2>\n<p>Ein Sportboot hat in der Regel mindestens zwei Batterien an Bord: eine, die den Motor startet, und eine Verbraucherbatterie f\u00fcr alles andere. Der Hersteller Victron Energy erinnert in seinem Buch <a href=\"https:\/\/www.victronenergy.com\/upload\/documents\/Book-Immer-Strom-DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elektrizit\u00e4t an Bord<\/a> daran: Die Starterbatterie soll nur den Anlasser versorgen. Sie ist daf\u00fcr gebaut, f\u00fcr ein paar Sekunden einen sehr hohen Strom zu liefern. Ihre d\u00fcnnen Platten verformen sich, wenn sie oft und tief entladen wird, und das Buch z\u00e4hlt sie zu den Batterien, die sich nicht f\u00fcr Lade- und Entladezyklen eignen.<\/p>\n<p>Der Kompressor kommt also an die Verbraucherbatterie. Ihr Boot hat nur eine Batterie, n\u00e4mlich die, die den Motor startet? Dann entladen Sie sie nicht vor Anker. F\u00fcllen Sie Ihre Flaschen vor dem Ablegen im Hafen oder an Land, oder nehmen Sie eine <a href=\"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/boutique\/alle-produkte\/einzelprodukte\/manuelle-pumpe\/\">Handpumpe<\/a> mit an Bord, wenn Sie mit einer 0,5-l-Flasche tauchen.<\/p>\n<p>Zwei Hinweise je nach Batterietyp. Unter den verschlossenen Bleibatterien vertragen AGM-Batterien hohe Str\u00f6me besser als Gelbatterien, halten Victron und das INRS fest, Frankreichs Institut f\u00fcr Arbeitssicherheit. Bei einer Lithiumbatterie suchen Sie in der Anleitung den maximalen Entladestrom und pr\u00fcfen, ob er \u00fcber der Stromaufnahme des Kompressors liegt.<\/p>\n<h2>Wie viele Amperestunden eine F\u00fcllung kostet<\/h2>\n<p>Die Rechnung passt in zwei Zeilen. Der Strom in Ampere ist die Leistung des Kompressors in Watt geteilt durch 12. Der Verbrauch in Amperestunden (Ah) ist dieser Strom mal die Laufzeit in Stunden: 12 Minuten sind 0,2 Stunden, 20 Minuten eine Drittelstunde.<\/p>\n<div class=\"ox-table\">\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Stromaufnahme des Kompressors<\/th>\n<th>F\u00fcllung 0,5 l (ca. 12 min)<\/th>\n<th>F\u00fcllung 1 l (ca. 20 min)<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>20 A<\/td>\n<td>4 Ah<\/td>\n<td>6,7 Ah<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30 A<\/td>\n<td>6 Ah<\/td>\n<td>10 Ah<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>40 A<\/td>\n<td>8 Ah<\/td>\n<td>13,3 Ah<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Diese drei Zeilen sind Rechenbeispiele, keine Messwerte. Ma\u00dfgeblich ist der Strom, den das Typenschild oder die Anleitung Ihres Ger\u00e4ts angibt. Finden Sie ihn f\u00fcr einen OXSEA Minikompressor nicht, <a href=\"https:\/\/www.oxsea.com\/contact-faq\/\">fragen Sie uns<\/a>. Noch besser: Hat Ihr Boot einen Batteriemonitor, lesen Sie die w\u00e4hrend einer F\u00fcllung verbrauchten Amperestunden ab. Dann kennen Sie den echten Wert Ihrer Anlage.<\/p>\n<p>Vergleichen Sie das anschlie\u00dfend mit der Batterie. Ihre Kapazit\u00e4t gilt f\u00fcr eine langsame Entladung, oft \u00fcber 20 Stunden: Eine 100-Ah-Batterie kann 20 Stunden lang 5 Ampere liefern, erkl\u00e4rt das <a href=\"https:\/\/www.inrs.fr\/dam\/inrs\/CataloguePapier\/ED\/TI-ED-6120.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">INRS<\/a> (auf Franz\u00f6sisch). Je st\u00e4rker man sie belastet, desto weniger gibt sie her. In den Tabellen von Victron liefert eine Semi-Traktionsbatterie mit 200 Ah nur noch etwa drei Viertel ihrer Kapazit\u00e4t, wenn man ihr 40 Ampere abverlangt. Und bei einer Verbraucherbatterie aus Blei ist h\u00f6chstens die H\u00e4lfte der Nennkapazit\u00e4t wirklich nutzbar, ebenfalls laut Victron.<\/p>\n<p>Eine 100-Ah-Batterie l\u00e4sst Ihnen also bestenfalls 50 Ah, die Sie mit K\u00fchlschrank, Instrumenten und Beleuchtung teilen. Im Beispiel mit 30 Ampere nimmt eine 0,5-l-F\u00fcllung davon 6 und eine 1-l-F\u00fcllung 10. Zwei oder drei F\u00fcllungen am Tag steckt eine intakte, gut geladene Batteriebank problemlos weg. Acht 0,5-l-F\u00fcllungen hintereinander w\u00fcrden die gesamte nutzbare Reserve aufbrauchen.<\/p>\n<p>Ein Voltmeter gibt einen Anhaltspunkt, sofern Sie die Ruhespannung ablesen, also nachdem die Batterie einige Stunden weder geladen noch entladen wurde. Solange der Kompressor l\u00e4uft, sinkt die Spannung und sagt nichts \u00fcber den Ladezustand aus.<\/p>\n<div class=\"ox-table\">\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Ruhespannung (Bleibatterie, 12 V)<\/th>\n<th>Zustand der Batterie<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>12,65 V oder mehr<\/td>\n<td>Voll<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12,45 V<\/td>\n<td>Zu einem Viertel entladen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12,24 V<\/td>\n<td>Zur H\u00e4lfte entladen: hier aufh\u00f6ren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12,06 V<\/td>\n<td>Zu drei Vierteln entladen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11,89 V<\/td>\n<td>Leer<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Diese Werte stammen aus dem Buch von Victron, das sie als allgemeinen Richtwert angibt. Die letzte Gewohnheit ist die, mit der eine Batterie lange h\u00e4lt: Laden Sie sie nach dem Einsatz vollst\u00e4ndig auf. Eine Bleibatterie, die entladen stehen bleibt, sulfatiert, und irgendwann ist der Schaden nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Victron empfiehlt, sie nie zu mehr als 50 % entladen zu lassen und sie regelm\u00e4\u00dfig wieder auf 100 % zu bringen.<\/p>\n<h2>Den Kompressor anschlie\u00dfen, ohne Hitze und ohne Funken<\/h2>\n<p>Bei 12 V ergeben ein paar hundert Watt schon mehrere Dutzend Ampere. Danach richten sich Kabel und Absicherung.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Behalten Sie das Originalkabel.<\/strong> Verl\u00e4ngern Sie es nicht mit irgendeinem Draht aus der Backskiste. F\u00fcr ein Kabel unter 5 Metern nennt der <a href=\"https:\/\/www.victronenergy.com\/media\/pg\/The_Wiring_Unlimited_book\/de\/dc-wiring.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verkabelungsleitfaden von Victron<\/a> eine Faustregel: Der Querschnitt in mm\u00b2 entspricht dem Strom geteilt durch 3, also 10 mm\u00b2 f\u00fcr 30 Ampere. Ein zu d\u00fcnnes Kabel wird warm und senkt die Spannung, die am Kompressor ankommt. Der Leitfaden strebt einen Spannungsabfall unter 2,5 % an.<\/li>\n<li><strong>Eine Sicherung im Pluskabel.<\/strong> Jedes Ger\u00e4t an einer Batterie braucht seine eigene, schreibt Victron: Bei einem Kurzschluss liefert eine Batterie einen Strom, der einen Brand ausl\u00f6sen kann. Pr\u00fcfen Sie, ob das Kabel Ihres Kompressors eine hat. Wenn Sie oft f\u00fcllen, lassen Sie in der N\u00e4he des Cockpits eine eigene, abgesicherte Steckdose einbauen.<\/li>\n<li><strong>12-V-Steckdose am Schaltpaneel: Sicherung ablesen.<\/strong> Vergleichen Sie ihren Nennwert mit der Stromaufnahme des Kompressors. Ist er niedriger, schlie\u00dfen Sie direkt an der Batterie an.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das zweite Risiko ist weniger bekannt. Eine Bleibatterie gibt Wasserstoff ab, vor allem gegen Ende der Ladung, und ein Teil davon bleibt nach dem Laden noch um sie herum. So beschreibt es das bereits zitierte Merkblatt des INRS zum Laden von Bleibatterien. In einem geschlossenen Fach entz\u00fcndet sich dieses Gas, mit Luft gemischt, an einem einzigen Funken. Eine Klemme, die man einem Pol n\u00e4hert, reicht daf\u00fcr schon aus.<\/p>\n<p>Daher diese Reihenfolge, bei jeder F\u00fcllung.<\/p>\n<ol>\n<li>Stellen Sie Motor und Generator ab. Kommt die Batterie gerade aus einer Ladung (\u00fcber den Motor oder das Landstrom-Ladeger\u00e4t), \u00f6ffnen Sie ihr Fach und lassen Sie es l\u00fcften, bevor Sie sie anfassen.<\/li>\n<li>Legen Sie Ring, Uhr und Armband ab, und lassen Sie kein Werkzeug auf der Batterie liegen. Das INRS verlangt das, um einen Kurzschluss zwischen den Polen zu vermeiden.<\/li>\n<li>Stellen Sie den Kompressor drau\u00dfen auf, eben, gegen Verrutschen gesichert und im Schatten, mit dem Luftansaug zum Wind hin.<\/li>\n<li>Bei ausgeschaltetem Kompressor verbinden Sie das rote Kabel mit dem Pluspol und das schwarze mit dem Minuspol. Ist das Ger\u00e4t aus, gibt es beim Anklemmen weniger Funken.<\/li>\n<li>Schlie\u00dfen Sie die Flasche an, pr\u00fcfen Sie den Filter und schalten Sie dann ein.<\/li>\n<li>Bleiben Sie daneben, den Blick auf dem Manometer. H\u00f6ren Sie bei 200 bar auf, nie dar\u00fcber.<\/li>\n<li>Schalten Sie aus, bevor Sie abklemmen. Halten Sie zwischen zwei Flaschen die Pause ein, die in der Anleitung steht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Den ganzen Ablauf zeigt das Video \u201eMinikompressor 12 V \/ 220 V benutzen\u201c in der <a href=\"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/school\/\">OXSEA School<\/a>. Sehen Sie es sich vor der ersten F\u00fcllung an, nicht erst an dem Tag, an dem eine Leine in der Schraube h\u00e4ngt.<\/p>\n<h2>Motor aus, solange gef\u00fcllt wird<\/h2>\n<p>Die Versuchung liegt nahe: den Motor laufen lassen, damit die Lichtmaschine die Batterie st\u00fctzt, w\u00e4hrend der Kompressor arbeitet. Tun Sie es nicht. Ein laufender Motor erzeugt Abgas, und Abgas enth\u00e4lt Kohlenmonoxid.<\/p>\n<p>DAN, die ma\u00dfgebliche Organisation f\u00fcr die Sicherheit von Tauchern, nennt Abgase unter den <a href=\"https:\/\/dan.org\/alert-diver\/article\/preventing-breathing-gas-contamination\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ursachen verunreinigter Atemluft<\/a>, neben \u00d6l aus einem \u00fcberhitzten Kompressor, Zigarettenrauch und Farbd\u00e4mpfen in der N\u00e4he des Luftansaugs. Kohlenmonoxid riecht und schmeckt nach nichts. Unter Wasser tr\u00fcbt es das Urteilsverm\u00f6gen und kann zur Bewusstlosigkeit f\u00fchren. Die vom INRS ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.inrs.fr\/dam\/inrs\/CataloguePapier\/HST\/TI-ND-2344.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a> (auf Franz\u00f6sisch) \u00fcber f\u00fcnfzehn Jahre Druckluftanalysen im Labor der franz\u00f6sischen Marine in Toulon nennt dieselben Quellen: Abgase von Maschinen mit Verbrennungsmotor und durch Hitze zersetzte Schmierstoffe.<\/p>\n<p>Die richtige Abfolge ist einfach. Sie f\u00fcllen bei abgestelltem Motor und Generator. Den Motor lassen Sie danach laufen, mit abgekoppelter Flasche, um die Batterie wieder aufzuladen. Schauen Sie sich im Hafen auch um: der Diesel des Nachbarn, der gerade warml\u00e4uft, ein Stromerzeuger auf dem Kai, ein Auto mit laufendem Motor am Steg sind Abgasquellen wie Ihre eigenen.<\/p>\n<p>Auch die Feuchtigkeit z\u00e4hlt. Dieselbe Studie nennt sie den am schlechtesten beherrschten Parameter der Druckluft, weil sich sehr trockene Luft kaum gewinnen l\u00e4sst, wenn man direkt die Umgebungsluft verdichtet. Zu viel Feuchtigkeit beg\u00fcnstigt die Korrosion in einer Metallflasche. An Bord ist die Luft feucht und salzig: Sch\u00fctzen Sie den Luftansaug vor Gischt und wechseln Sie die Filter rechtzeitig. Sie sind Verbrauchsteile, und das Video \u201eFilter wechseln\u201c der OXSEA School zeigt, wie man sie tauscht.<\/p>\n<p>Riecht oder schmeckt die Luft einer Flasche ungew\u00f6hnlich, verwenden Sie sie nicht. Der Umkehrschluss beweist nichts, denn Kohlenmonoxid bemerkt man nicht. Ihr Schutz ist der Platz, an dem der Luftansaug steht.<\/p>\n<h2>Im Hafen: 220 V vom Landstrom<\/h2>\n<p>An der Landstroms\u00e4ule l\u00e4uft derselbe Kompressor mit 220 V und verlangt der Batterie nichts ab. So legen Sie am einfachsten mit vollen Flaschen ab. F\u00fcllen Sie sie am Vortag, pr\u00fcfen Sie die Manometer und verstauen Sie sie gut gesichert, gesch\u00fctzt vor Hitze und St\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Machen Sie auch die allererste F\u00fcllung und den ersten Test im Hafen. Eine neue Flasche wird leer geliefert, und das Material lernt man besser am Steg kennen als vor Anker mit einer Leine im Propeller. Der Ratgeber <a href=\"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/mini-tauchflasche-fuer-bootsbesitzer\/\">Mini-Tauchflasche auf dem Boot<\/a> erkl\u00e4rt, welches Modell passt und wie man es an Bord verstaut.<\/p>\n<p>Einen Wechselrichter von 12 V auf 230 V zu nutzen, um den Kompressor vor Anker zu betreiben, bringt nichts. Sie schalten ein weiteres Ger\u00e4t mit seinen Verlusten zwischen Batterie und Kompressor. Nutzen Sie den 12-V-Anschluss des Kompressors.<\/p>\n<p>Sie schwanken noch zwischen Kompressor, Pumpe und Umf\u00fcllen aus einer gro\u00dfen Flasche? Der Ratgeber <a href=\"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/mini-tauchflasche-befuellen\/\">Mini-Tauchflasche bef\u00fcllen<\/a> vergleicht die drei Methoden, mit Zeiten und Kosten.<\/p>\n<h2>F\u00fcnf Fehler, die eine Batterie oder einen Ausflug kosten<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Vor Anker die Starterbatterie anzapfen.<\/strong> Macht sie schlapp, springt der Motor nicht mehr an.<\/li>\n<li><strong>Bei laufendem Motor f\u00fcllen.<\/strong> Was die Batterie gewinnt, wiegt das Kohlenmonoxid in der Flasche nicht auf.<\/li>\n<li><strong>Das Kabel mit d\u00fcnnem Draht verl\u00e4ngern.<\/strong> Es wird hei\u00df, die Spannung sinkt, der Kompressor qu\u00e4lt sich.<\/li>\n<li><strong>Die Batterie bis zum n\u00e4chsten Wochenende halb leer stehen lassen.<\/strong> Sie sulfatiert. Laden Sie sie noch am selben Tag.<\/li>\n<li><strong>Sich w\u00e4hrend der F\u00fcllung entfernen.<\/strong> Dann beh\u00e4lt niemand das Manometer im Blick, und die Grenze von 200 bar wird lautlos \u00fcberschritten.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Flasche voll: die Regeln vor dem Abtauchen<\/h2>\n<p>F\u00fcllen ist nur die halbe Arbeit. Vor jedem Einsatz unter dem Boot gelten vier Regeln, \u00fcber die man nicht diskutiert.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Motor aus, Schl\u00fcssel abgezogen.<\/strong> Geben Sie den Schl\u00fcssel der Person, die an Bord bleibt. Leerlauf reicht nicht: Ein versehentlich eingekuppelter Propeller verursacht schwere Verletzungen.<\/li>\n<li><strong>Nie allein.<\/strong> Das <a href=\"https:\/\/www.mer.gouv.fr\/sites\/default\/files\/2020-11\/Loisirs_sous-marins_2p_DEF_Web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">franz\u00f6sische Meeresministerium<\/a> (auf Franz\u00f6sisch) erinnert daran, dass beim Tauchen das Paar die kleinste Einheit ist. Unter einem Rumpf brauchen Sie mindestens eine Person an der Oberfl\u00e4che, die Sie beobachtet und Alarm schlagen kann.<\/li>\n<li><strong>Flagge Alpha gesetzt.<\/strong> Nach demselben franz\u00f6sischen Merkblatt muss ein Boot, von dem aus getaucht wird, diese blau-wei\u00dfe Flagge zeigen, solange Taucher im Wasser sind.<\/li>\n<li><strong>Ununterbrochen atmen.<\/strong> Halten Sie beim Aufstieg nie die Luft an. Laut der Zeitschrift <a href=\"https:\/\/dan.org\/alert-diver\/article\/shallow-water-arterial-gas-embolisms\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alert Diver von DAN<\/a> kann ein Aufstieg von etwa 1,5 Metern mit angehaltenem Atem schon f\u00fcr eine Gasembolie reichen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bleiben Sie in geringer Tiefe und tauchen Sie auf, solange das Manometer noch Luft anzeigt. Der Ratgeber <a href=\"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/mini-tauchflasche-sicherheit\/\">Sicherheit der Mini-Tauchflasche<\/a> geht diese Punkte einzeln durch.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige Fragen zum 12-V-Tauchkompressor an Bord<\/h2>\n<h3>Kann ein 12-V-Kompressor die Bootsbatterie leeren?<\/h3>\n<p>Eine einzelne F\u00fcllung entnimmt ein paar Amperestunden, die eine intakte Verbraucherbatterie ohne Weiteres liefert. Das Risiko entsteht durch F\u00fcllungen in Serie, durch eine Batterie, die der K\u00fchlschrank schon geleert hat, oder durch den Anschluss an die Starterbatterie. Berechnen Sie den Verbrauch aus der Stromaufnahme Ihres Ger\u00e4ts und gehen Sie bei einer Bleibatterie nicht unter die H\u00e4lfte der Kapazit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Wie lange dauert es, eine Mini-Tauchflasche mit dem 12-V-Kompressor zu f\u00fcllen?<\/h3>\n<p>Mit dem OXSEA Minikompressor etwa 12 Minuten f\u00fcr eine 0,5-l-Flasche (OX500, OX500Plus) und etwa 20 Minuten f\u00fcr die OX1000 mit 1 l. Am 220-V-Netz dauert es genauso lange.<\/p>\n<h3>Soll der Motor beim F\u00fcllen laufen?<\/h3>\n<p>Nein. Abgase enthalten Kohlenmonoxid, geruch- und geschmacklos, das der Kompressor ansaugen und in die Flasche dr\u00fccken kann. F\u00fcllen Sie bei abgestelltem Motor und Generator und starten Sie den Motor erst danach, um die Batterie zu laden.<\/p>\n<h3>Kann man den Kompressor an die Zigarettenanz\u00fcnder-Steckdose anschlie\u00dfen?<\/h3>\n<p>Nur wenn die Sicherung dieser Steckdose die Stromaufnahme des Kompressors vertr\u00e4gt. Das pr\u00fcfen Sie am Sicherungshalter oder im Handbuch des Boots. Im Zweifel schlie\u00dfen Sie das Ger\u00e4t mit seinem Originalkabel an die Verbraucherbatterie an.<\/p>\n<h3>Kann eine 12-V-Luftpumpe f\u00fcr Reifen oder Schlauchboot eine Tauchflasche f\u00fcllen?<\/h3>\n<p>Nein. Diese Ger\u00e4te arbeiten mit wenigen bar, eine Tauchflasche wird dagegen auf 200 bar gef\u00fcllt, und sie sind nicht daf\u00fcr gebaut, Atemluft zu liefern. Sie brauchen einen Hochdruckkompressor f\u00fcr das Tauchen, mit seinen Filtern.<\/p>\n<h3>Wie f\u00fcllt man auf einem Boot mit nur einer Batterie?<\/h3>\n<p>Belasten Sie vor Anker nicht die Batterie, die den Motor wieder starten muss. F\u00fcllen Sie die Flaschen vor dem Ablegen im Hafen am 220-V-Netz oder an Land. F\u00fcr eine 0,5-l-Flasche bleibt die Handpumpe die Notl\u00f6sung an Bord: rund 20 Minuten, ganz ohne Strom.<\/p>\n<\/div>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@type\":\"FAQPage\",\"mainEntity\":[{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Kann ein 12-V-Kompressor die Bootsbatterie leeren?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Eine einzelne F\u00fcllung entnimmt ein paar Amperestunden, die eine intakte Verbraucherbatterie ohne Weiteres liefert. Das Risiko entsteht durch F\u00fcllungen in Serie, durch eine Batterie, die der K\u00fchlschrank schon geleert hat, oder durch den Anschluss an die Starterbatterie. 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F\u00fcr eine 0,5-l-Flasche bleibt die Handpumpe die Notl\u00f6sung an Bord: rund 20 Minuten, ganz ohne Strom.\"}}]}<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mini-Tauchflasche mit dem 12-V-Tauchkompressor an der Bootsbatterie f\u00fcllen: welche Batterie, wie viele Amperestunden, welche Verkabelung, welche Luft.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[224],"tags":[],"class_list":["post-117466","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ratgeber"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117466"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117466\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=117466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oxsea.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=117466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}